Die G7 Pleite

Was wurde nicht alles berichtet von diesem Treffen der sieben wichtigsten Industriestaaten irgendwo in Bayern. Und was das kostet. 360 Mio für einen blöden Gipfel bei dem nichts bei herausgekommen ist außer der Ansage dass im nächsten Jahrhundert keine fossilen Brennstoffe mehr verwendet werden.

Bei den aktuellen Krisen scheint keine Einigung herausgekommen zu sein. Da sollte man doch lieber auf die G20 setzen, die wichtigsten Industrie- und Schwellenländer. Der ist aber auch elitär. Dieses ganze elitäre Geschwatsche ob das überhaupt etwas bringt?! Kuscheln und Kaffeetrinken der großen sieben Regierungschefs. Und das Ganze mit totaler Abschottung in einer Art Festung, die extra für die paar Tage angelegt wurde.

Gut dass die Gegner des Gipfels so gut dagegen demonstriert haben, gegen wirklich wichtige Dinge wie gegen Titip und für mehr Umweltthemen.

Idee: Frittenbudengipfel

Man könnte für so ein Treffen der wichtigsten Regierungschefs natürlich auch sparen. Wenn die Griechen beispielsweise einen Gipfel ausrichten würden, was ja nicht geht, weil sie nicht G7 sind, gäbe einen Spargipfel.

Alle Regierungschefs stürmen die Grillbude „Rhodos“, essen Gyrosteller mit Pommes weiß. Ne das wäre nicht so gut.

Aber nur mal angenommen wir müssten mal sparen. Dann könnte man die Regierungschefs(RGCH) ja mit örtlicher Currywurst und Fritten, also einer Mantaplatte, versorgen. Die Frittenbude würde dann örtlich abgeschottet werden von ihrer Umwelt. Und das wäre dann eine G7 Frittenbude. Die RGCHs könnten dann an der Frittenbudentheke ihre Fritten futtern und vertrauliche, wichtige Gespräche führen.

Übernachten könnten sie dann bei McSleep oder einem örtlichen Hostel mit Etagenbetten im 7er oder 8er Zimmer. Für Kaffee und Kuchen könnte man bei McDonalds einkehren. Obama bezahlt bei McCafe mit seiner Platin American Express und alle wären glücklich.

Dazu müsste man nur noch den passenden Ort finden, in dem Frittenbude, McSleep und McDonalds verfügbar sind. Mehr sparen und sparen. Volksnähe statt Schampus, Lachs und Kaviar.

In diesem Sinne: Das ist jawohl der Gipfel :-)

Festung Europa

Zu der Festung Europa: Wir können uns nicht mit Mauern abschotten, aber wir können auch nicht alle Flüchtlinge aufnehmen. Wer ist denn verantwortlich für die Krisenherde und Kriege in Afrika und die damit verbundenen, schrecklichen Lebensumstände für die Bevölkerung? Die Amerikaner. Und teils auch Europa. Die USA sollte auch Flüchtlinge aufnehmen, davon ist wieder kaum die Rede.

Zig Kriege, Bürgerkriege und schlechte Lebensumstände machen den Menschen in Afrika und Syrien das Leben zur Hölle. Sie wollen lieber unter Todesgefahr fliehen, als ihr bisheriges Leben weiter zu leben. Diese Menschen sind verzweifelt, leiden an Not und Hunger. Europa aber auch die USA sollten mehr Flüchtlinge aufnehmen. Es geht doch nicht anders. Der humanitäre und demokratische Wertekanon der EU sollte auch an den Grenzen angewandt werden.

Knapp 700 tote Flüchtlinge sind nur die Spitze des Eisbergs. Eine große Katastrophe. Aber Italien kann nicht allein die ganzen Flüchtlinge aufnehmen. Jedes EU Land steht in der Pflicht Flüchtlinge aufzunehmen und zu versorgen. Oder die Türkei. Hunderttausende syrische Kriegsflüchtlinge leben jetzt in „Zeltstädten“ in der Türkei, weil die Türkei ein Nachbarland Syriens ist.

Nicht nur die Länder, in denen Flüchtlinge ankommen sollten welche aufnehmen. Alle EU Länder sollten Flüchtlinge aufnehmen. Fremde Kulturen können die Länder durchaus bereichern.

Vielleicht sollte es in der EU bald mal wen geben, der sich nur um Flüchtlinge kümmert, einen Flüchtlingskommissar beispielsweise. Oder eine spezielle Taskforce, die sich speziell nur mit den Themen Flüchtlinge, Asyl und Grenzen der EU auseinandersetzt. Was machen die denn da eigentlich in Brüssel.

Nach dem Sturz von Ghaddafi befindet sich Libyen im Chaos und in Anarchie. Dort nach Libyen gelangen die meisten afrikanischen Flüchtlinge und starten von dort aus ihre Flucht nach Europa. Nach Lampedusa oder Sizilien. Meist bezahlen sie tausende von Euros für die Überfahrt an kriminelle Schleuser und bekommen dann nur einen Platz in völlig überfüllten und überladenen Booten/Schiffen. Diese Schleuseraktivitäten sind schwer kriminell.

Die EU, aber auch andere sollten sich bald mal um das Chaos in Libyen kümmern. Eventuell sogar eine Friedensmission starten oder sonstiges. Man kann den afrikanischen Kontinent nicht weiter ignorieren oder ausblenden. Man muss sich endlich mal mehr um die Menschen dort kümmern. Und dass nicht nur in Form von Geldzahlungen, Subventionen und Lebensmittellieferungen. Nein, durch die Arbeit vor Ort kann man etwas ändern. Ärzte ohne Grenzen zum Beispiel sind dort sehr aktiv. Dem Beispiel könnten andere Organisationen folgen.

Ein Frühlingsgedicht

Wenn es grünt an Zweig und Strauch,
die Bäume Farbe bekommen,
wenn es blüht am Flusslauf,
und die Sonne sich öfter zeigt mit Wonnen,
ja dann ist Frühling.

Wenn Hasenmann und Dame sich suchen,
Hirsch und Reh die Paarung versuchen,
wenn der Pfau sein stolzes Kleid zeigt,
ja dann ist Frühling.

Wenn die Menschen sich oft nach draußen wagen,
und nicht nur springen von Wohnung zu Wagen,
wenn die Kleidung lockerer wird
wenn die Sonne lacht, lachen die Menschen wieder,
ja dann ist Frühling.

Der Winter ist endlich vorbei. Der Sommer naht.